DER HYDRAULISCHE ABGLEICH

Heizkörper in einer Heizungsanlage, die weit von der Heizungspumpe entfernt liegen, werden ohne hydraulischen Abgleich nicht mit genügend warmem Wasser versorgt. Andere, die sehr nah liegen, werden hingegen überversorgt. Das kostet nicht nur wertvolle Energie und treibt die Heizkostenabrechnung in die Höhe, sondern beeinflusst auch die Wohnqualität.
Unter hydraulischem Abgleich versteht man eine optimale Wasserverteilung im Heizungssystem, in dem z.B. über voreinstellbare Thermostatventile der notwendige Volumenstrom über den Heizkörper gewährleistet wird. Mit Hilfe des hydraulischen Abgleichs werden deshalb alle Komponenten wie Heizkörper, Thermostatventile, Pumpen und Rohre aufeinander abgestimmt und abgeglichen.

OHNE hydraulischen Abgleich

Nachteile

• unnötig hoher Energieverbrauch

• überhitzte oder unterkühlte Räume

• schlechter Brennwertnutzen

• Fließgeräusche an den Ventilen

MIT hydraulischem Abgleich

Vorteile

• Energieeinsparung

• optimale Raumtemperaturen

• guter Systemwirkungsgrad (optimierter Brennwertnutzen)

• keine Fließgeräusche

• Ideale Regelfähigkeit des Systems

Quelle: Oventrop GmbH & Co. KG, Paul-Oventrop-Str. 1, D-59939 Olsberg